Elektrofischen ist eine besondere Fangmethode, bei der Fische mithilfe von elektrischem Strom gefangen werden. Sie wird vor allem für wissenschaftliche Bestandsaufnahmen, Umsiedlungsmaßnahmen oder zur Unterstützung von Fischbeständen, etwa bei Meerforellen, eingesetzt. Dabei wird Gleich- oder Impulsstrom ins Wasser geleitet, wodurch die Fische kurzzeitig betäubt werden und sich in Richtung der Anode – meist einem Kescher – bewegen, wo sie behutsam eingesammelt werden können. Diese Methode unterliegt strengen gesetzlichen Vorschriften und darf nur mit spezieller Ausrüstung, geeigneter Schutzkleidung und fachkundigem Personal durchgeführt werden, um Risiken für Mensch und Tier zu minimieren.